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Mit seinem dritten Platz im Wengen-Slalom hat Henrik Kristoffersen den Sprung auf das elitäre Siegespodest der Podiumfahrer geschafft! Ingemar Stenmark, Marcel Hirscher, Marc Giradelli und mit ihm ex aequo jetzt auch Henrik Kristoffersen – in der Geschichte des Skiweltcups sind bislang nur diese vier Männer dreistellig bei Top-3-Platzierungen. Henriks Heroes Hundred: Zwischenbilanz eines Außergewöhnlichen, dessen Erfolgshunger noch lange nicht gestillt ist.

Podium Nr. 99 hatte Henrik Kristoffersen erst vor einer Woche in Adelboden fixiert. Und seither – lag er mit Grippe flach. Keine guten Vorzeichen, um in Wengen Skigeschichte zu schreiben. Doch genau daran zeigt sich, was Henrik Kristoffersens Karriere Charakter gibt: wahre Superstars erkennt man an ihren schlechten Tagen.

Nach Rennende war der Akku bei Henrik ziemlich leer, aber mit einem redlich erkämpften dritten Platz und dem einhundertsten Podium seiner Karriere eine Großtat vollbracht.

Eine Ansage, die vor allem eines aussagt: Nach 264 Weltcuprennen, 100 Podiumsplätzen (33 Siegen), Olympia- und WM-Gold ist Henriks Erfolgshunger längst noch nicht gestillt.

Mehr als 12 Jahre ist es her, als die Medien am 17. November 2013 erstmals über Henrik Kristoffersen als „neuem Gesicht am Siegespodest“ schrieben. Der Jüngste im Klassement war damals im Slalom von Levi hinter Marcel Hirscher und Mario Matt auf Platz 3 gecarvt. Es war der Beginn einer beeindruckenden Karriere in der absoluten Weltspitze ohne nennenswerten Durchhänger. Und des Duells zweier absoluter Ausnahmekönner, das über Jahre die Skiwelt begeisterte. Mit dem Plot-Twist, dass Marcel Hirscher nach seiner Karriere die eigene Skimarke VAN DEER-Red Bull Sports gründete und Henrik Kristoffersen als sein ehemals härtester Konkurrent zu ihm ins Race Team wechselte.

Dass mit Stenmark, Hirscher, Girardelli und jetzt eben auch Henrik Kristoffersen bislang nur vier Männer weltweit 100 Podestplätze erreicht haben, lässt erahnen, was es bedeutet. In Henriks Fall waren es 3 Stunden, 14 Minuten und 54 Sekunden pures Adrenalin – seine Gesamtfahrzeit in Riesenslaloms und Slaloms, die er auf dem Podium beendete. Man könnte auch sagen: seine Netto-Arbeitszeit. 11.549 Richtungsänderungen zwischen Rot und Blau auf 27.257 Höhenmetern, immerhin ein Äquivalent von mehr als drei Mount Everest-Besteigungen, wäre er statt Alpin-Skirennläufer Alpin-Bergsteiger geworden.

Dabei: Henriks Highlights kommen erst! Zwei Mal gewann er in seiner Karriere den Kitzbühel-Slalom, gar vier Mal das Night Race in Schladming. Danach reist er als Favorit nach Italien, ehe der Weltcup danach in Kranjska Gora weitergeht. „Kranjska“, wie der Ort im Weltcup-Jargon abgekürzt wird, ist Kristoffersens Königreich: 2022 gewann er in Kranjska Gora zweimal den Riesentorlauf und feierte damit ein Double. 2025 gelang ihm dort erstmals das Double aus Riesentorlauf und Slalom. Insgesamt konnte er in Kranjska Gora sechs Siege feiern, 15 seiner bislang 100 Podestplätze erzielte er allein an diesem Ort.

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